FACHGEBIETE IM STRAFRECHT (Beispiele)

  • Diebstahl (§ 242 StGB)
  • Raub (§ 249 StGB)
  • Erpressung (§ 253 StGB)
  • Betrug (§ 263 StGB)
  • Computerbetrug (§ 263a StGB)
  • Körperverletzung (§ 223 StGB)
  • Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte                  (§ 113 StGB)
  • Hausfriedensbruch (§ 123 StGB)
  • falsche Verdächtigung (§ 164 StGB)
  • Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung                 (§§ 185-187 StGB)
  • Nachstellung (§ 238 StGB)
  • Nötigung (§ 240 StGB)
  • Bedrohung (§ 241 StGB)
  • Hehlerei (§ 259 StGB)
  • Unterschlagung (§ 246 StGB)
  • Erschleichen von Leistungen (§ 265a StGB)
  • Sachbeschädigung (§ 303 StGB)
  • Brandstiftung (§§ 306 ff. StGB)
  • Urkundenfälschung (§ 267 StGB)
  • usw.

KAPITALSTRAFRECHT

Unter dem Begriff Kapitalstrafrecht werden alle Delikte zu-sammengefasst, bei denen ein Mensch ums Leben gekommen ist bzw. die Gefahr hierzu bestand. Hierzu zählen:

Das Kapitalstrafrecht zählt mit seiner zum Teil lebenslangen Strafandrohung zu den schwersten Vorwürfen innerhalb des Strafrechts.

Hier ist von besonderer Bedeutung, dass die Presse bei Tötungsdelikten schnell aufmerksam wird und versucht den vermeintlichen Tathergang möglichst spektakulär aufzu-bereiten. Dies hat zum einen deswegen für den Mandanten negative Folgen, weil er durch den "Medienpranger" gesell-schaftlich vorverurteilt und in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt wird. Zum anderen werden durch derlei öffentlich-keitswirksame Berichterstattung auch die Ermittlungsbehörden und die Richter und Schöffen negativ voreingestellt.

Die Verteidigung in Kapitalstrafsachen bedarf also nicht nur besonderer juristischer Kompetenz, sondern vielmehr auch des richtigen Umgangs mit der Presse und der neugierigen Umwelt, um derlei negative Auswirkungen auszuschließen. Hierfür ist eine möglichst frühzeitige Beauftragung eines Strafverteidigers unabdingbar. Gerne übernehmen wir mit der nötigen Diskretion Ihre Verteidigung bzw. die Ihres Bekannten oder Verwandten.