Die Anwaltskanzlei Schäfer hat vor dem 
Kammergericht Berlin, weiteren Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof* 
Revisionen erfolgreich durchgeführt, die zur Urteilsaufhebung führten.  
FACHGEBIETE IM STRAFRECHT (Beispiele)

  • Diebstahl (§ 242 StGB)
  • Raub (§ 249 StGB)
  • Erpressung (§ 253 StGB)
  • Betrug (§ 263 StGB)
  • Computerbetrug (§ 263a StGB)
  • Körperverletzung (§ 223 StGB)
  • Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte                  (§ 113 StGB)
  • Hausfriedensbruch (§ 123 StGB)
  • falsche Verdächtigung (§ 164 StGB)
  • Beleidigung, üble Nachrede, Verleumdung                 (§§ 185-187 StGB)
  • Nachstellung (§ 238 StGB)
  • Nötigung (§ 240 StGB)
  • Bedrohung (§ 241 StGB)
  • Hehlerei (§ 259 StGB)
  • Unterschlagung (§ 246 StGB)
  • Erschleichen von Leistungen (§ 265a StGB)
  • Sachbeschädigung (§ 303 StGB)
  • Brandstiftung (§§ 306 ff. StGB)
  • Urkundenfälschung (§ 267 StGB)
  • usw.

REVISION IM STRAFVERFAHREN

Wir legen für Sie in Strafverfahren Revision ein, beraten Sie über die zu erwartenden Erfolgsaussichten und führen die Revisionsbegründung für Sie aus. Wir bearbeiten insbesondere Revisionen von Angeklagten. In Ausnahmefällen auch Revisionen von Nebenklägern.

Das Revisionsverfahren ist ein streng formalisiertes Verfahren, bei dem es lediglich um die Überprüfung des Urteils auf Rechtsfehler geht. Dies ist nicht mit einer neuen Beweisaufnahme verbunden. Hierbei wird unterschieden zwischen der sogenannten Verfahrensrüge und der Sachrüge. Mit der erstgenannten Rüge können insbesondere Verfahrensmängel, wie zu Unrecht abgelehnte Beweisanträge einer Prüfung unterzogen werden, mit der Sachrüge alle sogenannten materiell-recht-lichen Fehler wie zum Beispiel eine fehlerhafte Beweiswürdigung oder eine unzutreffende Strafzumessung.

Hierfür wird zunächst das Urteil an sich einer Prüfung unter-zogen, sodann das Protokoll der Hauptverhandlung und schließlich sämtliche weiteren Aktenbestandteile. So können auch Widersprüche zwischen Zeugenaussagen bei der Polizei und solchen in der Hauptverhandlung, die im Urteil nicht bzw. nur unzureichend erörtert wurden, zur Aufhebung des Urteils führen. 

Soweit die erste Instanz bei dem Amtsgericht durchgeführt wird, wird regelmäßig die Berufung das Rechtsmittel der Wahl sein, um eine erneute Hauptverhandlung mit Beweisaufnahme vor dem Landgericht durchführen zu können. In Ausnahme-fällen ist aber auch eine sogenannte Sprungrevision angezeigt, also eine Revision, bei der die Berufungsinstanz übersprungen wird und das Urteil direkt durch das zuständige Oberlandesgericht (in Berlin Kammergericht!) zu überprüfen ist. 

Soweit die erste Instanz bei dem Landgericht durchgeführt wird, gibt es lediglich das Rechtsmittel der Revision, die vor dem Bundesgerichtshof stattfindet. Für Berlin etwa ist der 5. Strafsenat zuständig, der seinen Sitz nicht in Karlsruhe, sondern in Leipzig hat. Auch hier sind wir vertretungs-berechtigt.